Teamer/innen-Schulung 2026
Vom 20. bis zum 23. April 2026 veranstaltete das Europahaus Marienberg ein Seminar für Jugendbildner:innen, das sich mit den Auswirkungen Künstlicher Intelligenz auf Gesellschaft und Bildung auseinandersetzte. Das Europahaus Marienberg, 1951 als erste europäische Bildungsstätte gegründet, ist eine überparteiliche und überkonfessionelle Einrichtung in Rheinland-Pfalz, die innovative, erfahrungsbasierte Bildungsformate für junge Menschen aus Deutschland und Europa entwickelt. Die Bildungsstätte versteht sich als Ort, an dem neue Narrative für demokratische Zukünfte imaginiert und partizipativ erarbeitet werden. Mit einer modernen Infrastruktur, die sowohl digitale als auch analoge Methoden unterstützt, bietet das Europahaus Raum für kreative und selbstwirksame Lernprozesse.
Während des Seminars tauschten sich die Teilnehmenden über die Chancen und Risiken von KI aus, insbesondere im Kontext von Bildung und sozialer Gerechtigkeit. Durch interaktive und teilnehmendenzentrierte Methoden wurden sowohl die technologischen als auch die ethischen Dimensionen des Themas beleuchtet. Ein besonderer Fokus lag darauf, bewusste Entscheidungen über den Einsatz von KI in der Bildungsarbeit zu fördern – auch durch den gezielten Einsatz analoger Arbeitsformen, um eine kritische Distanz zum ständigen Technologiestrom zu ermöglichen.
Das Europahaus Marienberg bietet mit seiner langjährigen Erfahrung in der politischen Bildung und seiner transdisziplinären Ausrichtung einen idealen Rahmen für solche Formate. Die Einrichtung verfügt über moderne Seminarräume, technische Ausstattung sowie klassisch-analoge Materialien, die eine vielseitige und aktivierende Seminararbeit ermöglichen.
Das Seminar bot neben den inhaltlichen Workshops auch Raum für informellen Austausch und das Knüpfen von Kontakten über verschiedene Hintergründe hinweg. Die Veranstaltung wurde durch das Programm Erasmus+ unterstützt und unterstrich die Bedeutung von Dialog, Reflexion und Zusammenarbeit bei der Gestaltung der digitalen Zukunft – insbesondere für Bildner:innen, die eine zentrale Rolle in diesem Prozess einnehmen.